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1992 beschloss die Synode, den Namen in »Evangelische Kirche der Schlesischen Oberlausitz” umzubenennen. 1946 tagte die Synode der Evangelischen Kirche in Schlesien in Breslau. Er bestätigte den Kirchenvorstand, der sich hauptsächlich aus Vertretern der schlesischen Bekennenden Synode unter dem Vorsitz von Pfarrer Ernst Hornig zusammensetzte und 1945 gewählt wurde. Die Synode gab bekannt, dass die Kirchenbezirke östlich der Neiße, die zu diesem Zeitpunkt von der Evangelischen Kirche in Berlin-Brandenburg treuhänderisch gehalten wurden, noch zum Gebiet der Evangelischen Kirche in Schlesien gehörten. Da auch die regionalen protestantischen Kirchen in Ostdeutschland das Leuenberg-Abkommen unterzeichnet hatten, praktizierten die damals zehn Mitglieder des Bundes Der Evangelischen Kirchen in der DDR auch die volle Gemeinschaft mit den EKD-Mitgliedern. Die Frauenordination wird in allen 20 Mitgliedskirchen praktiziert, wobei viele Frauen in den letzten Jahren ordiniert wurden. Es gibt auch mehrere Frauen, die als Bischöfe dienen. Margot Käßmann, ehemalige Bischofin der Evangelisch-Lutherischen Kirche Hannover und von 2009 bis Februar 2010 Vorsitzende des EkD-Rates, war die erste Frau an der Spitze der EKD. [9] Segnungen gleichgeschlechtlicher Ehen werden praktiziert und in 14 von 20 erlaubt, und Segen gleichgeschlechtlicher Vereinigungen ist in allen anderen Mitgliedskirchen erlaubt. [10] [11] Ab 1972 verfügte dieses Kirchenorgan über doppelte Verwaltungsstrukturen in West-Berlin und Ost-Berlin – auch zuständig für Brandenburg -, weil die kommunistische Regierung der DDR Pastoren und Kirchenfunktionäre nicht frei zwischen Ost und West reisen ließ. Die beiden kirchlichen Körperschaften vereinigten sich 1991 wieder.

1989 und schon in den Jahren vor dem Fall der Berliner Mauer fanden DDR-kritische Gruppen in den Pfarreien der Evangelischen Kirche in Berlin-Brandenburg Unterstützung. So wurde die Berliner Kirchengemeinde Zion mit ihrer Umweltbibliothek und der Gethsemane-Kirche im Berliner Raum Prenzlauer Berg dadurch berühmt. Nach dem Fall der Berliner Mauer haben einige Menschen, die für die Kirche arbeiten, politische Verantwortung übernommen. In dieser Übergangszeit konnten nur wenige DDR-Bürger ein politisches Amt antreten, weil ihre Aufzeichnungen makellos waren. Zu dieser Zeit war die Evangelische Kirche die einzige Institution, die durch ihre synodische Tradition eine demokratische Praxis gepflegt hatte. 1972 änderten beide Regionalsynoden das Kirchengesetz, um im östlichen Teil der Evangelischen Kirche in Berlin-Brandenburg einen Bischof wählen zu lassen: Albrecht Schönherr wurde zum Bischof gewählt. Seit 1967 war er bereits als Amtssitz von Bischof Scharf im Amt, der noch nicht in das Gebiet der DDR einreisen durfte. Ab 1972 war Scharf ausschließlich für den westlichen Teil zuständig; Schönherr war ausschließlich für den östlichen Teil zuständig. 2003 fusionierte die Evangelische Kirche Schlesischer Oberlausitz mit der Evangelischen Kirche in Berlin-Brandenburg, deren Region eine Einheit innerhalb der Fusion EKBO bildet. Mit dem Ende der DDR-Diktatur 1989 änderte sich die Sache entscheidend. 1992 gab die Evangelische Kirche der Kirchengemeinde Görlitz ihren ungewollten Namen auf und wählte den neuen Namen der Evangelischen Kirche der Schlesischen Oberlausitz.

Der Sitz der Kirche befindet sich in Berlin. Sie ist Vollmitglied der Evangelischen Kirche in Deutschland ( EKD) und eine Kirche der Preußischen Union. Kirchenoberhaupt ist Bischof Dr. Markus Dröge (2010). Die EKBO ist eine von 20 lutherischen, reformierten und Vereinigten Kirchen der EKD und selbst eine Vereinigte Kirche.